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Naturpark 
Elm-Lappwald

Tor zum Geopark

Im Südosten Niedersachsens, zwischen Braunschweig, Wolfsburg und der Grenze zu Sachsen Anhalt, liegt der Naturpark Elm-Lappwald. Mit einer Fläche von 469 km2 gehört er zu den 14 Naturparks in Niedersachsen und bildet zugleich das nördliche Tor zum UNESCO Global Geopark Harz. Braunschweiger Land. Ostfalen. Seit der Gründung 1977 als Zweckverband der Landkreise Helmstedt und Wolfenbüttel sowie der Stadt Braunschweig steht der Park für Natur, Ruhe und nachhaltigen Tourismus. 

Ein Mädchen klettert am Wasser auf Steinen
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Landschaft und Geschichte

Die Landschaft ist geprägt von den bewaldeten Höhenzügen Elm, Lappwald, Dorm und Elz sowie den fruchtbaren Agrarflächen dazwischen. Millionen Jahre geologischer Prozesse formten die Region: Durch Verdunstungs- und Ablagerungsphasen sind Salzlagerstätten und Sedimentgesteine entstanden und durch langsamen Salzaufstieg die Hügelketten. Besonders der Lappwald gilt als bedeutendes Naturdenkmal, denn der dort vorhandene Kalkstein enthält zahlreiche versteinerte Meerestiere und selbst der Kaiserdom Königslutter wurde auf diesem Gestein errichtet.

Erleben und Entdecken

Mehr als 750 km ausgeschilderte Wander- und Radwege laden ein, den Naturpark aktiv zu erkunden. Der Naturpark bietet Historische Pfade, geologische Besonderheiten wie Karstquellen, seltene Pflanzenarten und spektakuläre Ausblicke. Die diversen Einstiegspunkte mit Wanderparkplätzen, Informationstafeln und Rastplätzen sorgen für Komfort und einfache Erreichbarkeit.

Lebendige Vielfalt

Der Naturpark Elm-Lappwald beherbergt eine beeindruckende Artenvielfalt und weist eine lange Kulturgeschichte auf. Viele der Pflanzenarten im Naturpark stehen bereits auf der Liste der gefährdeten Arten, was ein zusätzlicher Aspekt ist, weshalb die Region bewusst geschützt wird. Ziel ist es, die Landschaft zu erhalten und durch nachhaltigen Tourismus erlebbar zu machen.

Der Elm wird als größter „Seelilien-Friedhof“ der Welt betitelt.