© Sobotta - i.A. Wirtschaftsregion Helmstedt GmbH

Kurz mal

von der Grenze
ins Grüne Band!

Ehemaliger Lastkraftwagen aus der Zeit der DDR
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Geschichte zum Anfassen und Erkunden

Mitten durch die heutige Ausflugsregion Ostfalen verlief bis zur deutschen Wiedervereinigung die innerdeutsche Grenze. Sie bildete über Jahrzehnte hinweg die Grenze des Landkreises Helmstedt zu den östlichen Gebieten und macht die Region zu einem der bedeutendsten Schauplätze der deutschen Zeitgeschichte. Heute zieht sie Besuchende aus aller Welt an, die sich für die Geschichte rund um die deutsche Teilung und Wiedervereinigung interessieren, da stille Zeitzeugen erhalten werden konnten.

Besonders eindrucksvoll sind die Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn auf dem Gelände des ehemaligen Grenzübergangs sowie das Grenzdenkmal Hötensleben, das die Grenzanlagen der DDR zeigt. Der ehemalige Grenzübergang galt als der Größte und Bedeutendste zur damaligen Zeit. Außerdem wird im Zonengrenz-Museum Helmstedt die Geschichte der innerdeutschen Grenze des Landkreises präsentiert.

Der Grenzlehrpfad ist mit zweiseitigen Infostelen ausgestattet, um den direkten Bezug zur Teilung Deutschlands aufzugreifen.

Vom Todesstreifen zum Lebensraum

Wo früher Stacheldraht und Wachtürme standen, befindet sich heute ein Teilstück des Grünen Bands, wo gefährdete Tiere und Pflanzen leben. Es ist der längste Biotopverbund Deutschlands und verbindet Naturschutz mit Erinnerungskultur. Zudem gilt das Grüne Band als Friedenssymbol und signalisiert, wo früher Trennung und Überwachung herrschten, jetzt Leben, Wandel und Freiheit dominieren.

Ehemalige Fahrzeugsperren der Grenzanlage Hötensleben und im Hintergrund die Mauer